Du hast einen Wunsch. Vielleicht ist es ein neuer Job. Oder eine Beziehung, Geld, ein Urlaub.
Und einer dieser Wünsche - oder alle - sollen sich erfüllen.
Deshalb beschäftigst du dich mit dem Gesetz der Anziehung. Das Problem ist, dass wünschen immer die Abwesenheit einer Sache bedeutet. Doch wenn du erfolgreich manifestieren willst, musst du das Wünschen einstellen. Du musst aufhören, hinterher zu jagen. Denn wünschen bedeutet Mangel.
Neville Goddard sagte, es gibt nur Bewusstsein - und die äußere Welt ist nichts anderes als dein nach außen gedrückter, früherer Bewusstseinszustand, der sich zeitverzögert manifestiert hat. Wenn du also einen Mangel fühlst, was durch das Gefühl des Wünschens der Fall ist, wirst du wieder Mangel erfahren.
Deshalb musst du dich, wenn du etwas haben oder erreichen willst, im JETZT innerlich so fühlen, als hättest du es bereits. Du musst deine Sehnsucht durch das Gefühl ersetzen, das du hättest, wenn die Sache schon Teil deines Lebens wäre.
Das ist das Geheimnis. The Secret.
Du musst niemals auf etwas in der Außenwelt einwirken, um eine gewünschte Sache zu erhalten.
Sondern du musst diese Sache einfach innerlich in Besitz nehmen - und zwar dauerhaft.
Es geht hier nicht um Manipulation von Menschen oder Umständen, wenn du das umsetzt. Es geht einfach darum, dich in einen anderen Bewusstseinszustand zu versetzen, der parallel sowieso schon existiert. Stell es dir so vor, dass du einfach ein paar andere Schuhe anziehst. Der Karton steht schon bereit, du musst die Schuhe nur herausnehmen.
Du musst lernen, deinen inneren Bewusstseinszustand zu verschieben und ihn danach dauerhaft aufrecht zu erhalten. Auch wenn du in der äußeren Welt noch keine Veränderung sehen kannst, musst du im Gefühl bleiben, dass du die „Sache“ schon hast. Dass der Wunsch bereits erfüllt ist. Dass der erfüllte Wunsch schon ein ganz normaler, gewöhnlicher Teil deines Lebens ist.
Das Bewusstsein ist die einzige Realität – dein Gewahrsein, dein Gefühl des Seins, dein „Ich bin jetzt“ ist die einzige schöpferische Kraft des Universums. Du musst niemanden um eine Wunscherfüllung bitten, weder das Universum, noch die Außenwelt. Du selbst hast die Außenwelt und das sogenannte Universum mit deinem Bewusstsein erschaffen. Du bist der ERSCHAFFER. Du bist der Teil eines großen Energiefeldes, das sich in der materiellen Welt selbst erlebt. Und das auf vielfältige Weise.
Du könntest jetzt einwenden, dass Gebete ja oft funktionieren - und in einem Gebet bittet man ja auch um etwas, das man nicht hat. Und oft funktioniert es, in einem Gebet um etwas zu bitten.
Das Gegenargument wäre, dass Gebete eben sehr oft auch nicht „erhört“ werden.
Der Unterschied zwischen „erhört“ und nicht „erhört“ werden, ist der Glaube hinter dem jeweiligen Gebet. Wenn jemand so tief und überzeugt „betet“ und an die Erfüllung seines Gebetes durch „Gott“ oder das „Universum“ oder sonst wen glaubt, dann lässt er vollkommen los und bleibt im Glauben, dass der Wunsch erfüllt ist. Er ist durch diesen Glauben über jeden Zweifel erhaben - und befindet sich dadurch dauerhaft im bereits erfüllten Zustand. Und genau deshalb ist das „Gebet“ dann erfolgreich und man ist eben „erhört“ worden. Wohingegen das Gebet der Person, die zwischendurch mal „betet“ und dann weiter im alten Bewusstseinszustand des Mangels bleibt, so sicher wie das Amen in der Kirche, unerfüllt bleiben wird.
Bob Proctor sagte, when you can See it in your mind, you have it.
Und es stimmt. Wenn du etwas innerlich vor dir sehen kannst, kannst du es auch haben.
Doch es geht nicht um die Bilder, die du siehst. Es geht NUR um das Gefühl, dass du dabei empfindest. Beim erfolgreichen Manifestieren spielen nur die empfundenen Gefühle eine Rolle.
Wenn du dich z.B. so fühlst, als wäre der gewünschte Traumpartner schon mit dir verheiratet, wenn du konstant in dem Gefühl bleibst, obwohl du äußerlich noch immer alleine und nicht im Kontakt mit ihm oder ihr bist, wird sich der gefühlte Zustand des „Ich bin in der glücklichen Beziehung“ manifestieren müssen. Das ist das Gesetz, es geht nicht anders.
Jedes mal, wenn du dir etwas wünschst, empfindest du die Realität des Fehlens lebhafter als die Realität des Vorhandenseins. Durch Wünschen wird man geübt in der Erfahrung des Mangels. Man wird Profi darin.
Wenn du aber entscheidest, es anders zu machen, wirst du Profi im „in der inneren Erfüllung“ leben.
Alle Dinge existieren bereits auf verschiedenen Bewusstseinszuständen. Bob nannte es Schwingungsebenen, er sagte, geh auf die Frequenz des „Wunsches“. Und du wählst dann – kraft deines inneren Zustands – aus, welche Version der Realität du erlebst.
Wenn du als jemand durchs Leben gehst, der sich stets etwas wünscht, dann wirst du ständig eine Realität durchschreiten, die dir genau diesen Zustand endlos widerspiegelt: Gelegenheiten, die sich beinahe ergeben; Wünsche, die fast in Erfüllung gehen; ein ständiges „fast“, „beinahe“ und „vielleicht“.
Doch dies ist keine Bestrafung des Universums. Es ist einfach ein Gesetz. Es ist das Prinzip, dessen Vermittlung Bob Proctor, Napoleon Hill, Wallace D. Wattles, Neville Goddard uvm. fast ihr gesamtes Leben gewidmet haben: Du bekommst nicht das, was du dir wünschst – du bekommst, was du bist. Und damit ist gemeint, dass du das bekommen wirst, dessen Erfüllung du bereits jetzt fühlst, obwohl du es noch nicht hast, es noch keine Anzeichen dafür gibt.
Wünsche also nicht, hoffe nicht auf Erfüllung, sondern fühle einfach die Erfüllung. Im Jetzt. Das ist der Weg zur Wunscherfüllung.
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