Auszug einer Rede von Bob Proctor:
Steve Jobs hat es sehr treffend ausgedrückt – was hat er gesagt?
Er sagte, man könne die Punkte nicht verbinden, wenn man nach vorne blickt; man könne sie nur im Rückblick miteinander verknüpfen.
Man muss also darauf vertrauen, dass sich die Punkte in der Zukunft irgendwie fügen werden. Das bedeutet, dass man sich immer ins Ungewisse begibt, an einen Ort, an dem man noch nie zuvor war.
Man kann das nun als beängstigend oder töricht empfinden – denn ein wenig Angst schwingt immer mit –, oder man kann darin eine großartige Chance sehen: Jeder Tag ist ein neues Wagnis.
Hier stehe ich, ich weiß, wie ich hier hergekommen bin, und dort will ich hin.
In dem Moment, in dem dein Glaube mit einem bestimmten Zustand übereinstimmt, verschmilzt du mit ihm – du verschmilzt mit der Idee; genau das geschieht. Wenn dein Glaube mit einem Zustand eins wird, führt diese Verbindung zur Aktivierung und Projektion der dazugehörigen Abläufe, Pläne, Bedingungen und Umstände.
Wie durch einen plötzlichen Ruck verändert sich alles. Dieser neue Zustand des Bewusstseins wird zu deinem Zuhause, von dem aus du die Welt betrachtest.
Wenn du aufmerksam bist, wirst du sehen, wie sich die äußere Realität nach dem Vorbild deiner Vorstellungskraft formt – es ist unsere Vorstellungskraft, die hier wirkt. Es geschehen allerlei seltsame Dinge, sobald man sich darauf einlässt – aber man muss sich eben darauf einlassen.
Siehst du, genau so funktioniert es. Du kannst nicht vorhersehen, was geschehen muss; du musst vertrauen und so handeln, als wärst du bereits die Person, zu der du werden willst. Du musst dir allerdings auch bewusst sein, dass Menschen in deinem Umfeld sagen werden: „Wen versuchst du da eigentlich zu spielen? Du machst dir doch nur etwas vor – komm schon.“
Die Leute werden über dich lachen. „Warum tust du das?“ Du musst stark genug sein, um zu sagen: „Schade, ihr wisst gar nicht wirklich, wer ich bin. Ich bin gerade dabei, herauszufinden, wer ich bin.“
Doch nur wenige Menschen schaffen das; es ist nicht leicht. Ich glaube, es sind vielleicht drei von hundert, die es tun. Aber wenn man es tut, öffnet sich plötzlich der Weg. Und ehe man sich versieht – verdammt noch mal –, ist man am Ziel. Und man denkt nur: Wow. Wow. Man kann die Punkte nicht miteinander verbinden, wenn man nach vorne blickt; das geht nur im Rückblick.
Dann betrachtet man das Ganze, wagt den Sprung und sagt sich: „Da muss ich hin“ – und man begreift, dass es diesen Ort tatsächlich gibt. Man geht dorthin und stellt fest: Da ist wirklich etwas. Das sind alles echte Orte. Es ist real, auch wenn wir es zum ersten Mal erleben – vielleicht war noch nie zuvor jemand dort. Vielleicht hast du so etwas noch nie gemacht. Aber du kannst es schaffen. Jeder kann es, also kann ich es auch – das ist einfach großartig; wir beide können das. Der Weg ergibt sich plötzlich von selbst.
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